37 Jahr als Ausbilder im Elektrohandwerk aktiv

Nach fast vier Jahrzehnten als Ausbilder und Werkstattfachlehrer im Bremerhavener Haus des Handwerks ist Hans Bär in den Ruhestand gewechselt. „Die Arbeit mit den jungen Leuten hat mir über all die Jahre immer Spaß gemacht, auch wenn man manchmal durchgreifen musste“, sagt er und lacht. Ihm sei immer wichtig gewesen, den jungen Leuten zu vermitteln, dass sie für sich selbst lernen. „Ein Handwerk zu erlernen ist immer eine gute Grundlage. Gerade im Elektrobereich kann man nach absolvierter Lehre in fast alle technische Berufe gehen“, sagt er. So hatte er es übrigens auch selbst geplant. Denn eigentlich wollte Hans Bär als junger Mann zur See fahren. Voraussetzung dafür war jedoch, dass man einen Elektroberuf gelernt hatte. Nach der Lehre hatten sich jedoch seine Familienumstände geändert und er blieb an Land.

Dem Elektrohandwerk blieb Hans Bär dennoch treu. Als das Gebäude B des Bremerhavener Haus des Handwerks errichtet wurde, war seine Firma an der Elektroinstallation beteiligt. „Als dann im Anschluss im Haus des Handwerks ein Elektromeister gesucht wurde, haben sie mich gefragt“, erinnert er sich. Gestartet ist er damals mit der Vollausbildung, was ihm besonders viel Spaß gemacht hat. Über die Jahre habe sich im Elektrohandwerk viel entwickelt. „Man muss da als Ausbilder immer am Ball bleiben und sich fortbilden“, sagt er.

Seit August ist Hans Bärs‘ Leben nun etwas ruhiger geworden, er hat nun endlich mehr Zeit für den Garten und seine Vereine, den Bramstedter Schützenverein und den Heimatverein. Doch ganz geht er dem Handwerk in Bremerhaven und umzu trotz verdienten Ruhestands nicht verloren: Er bietet bei der Akademie des Handwerks an der Unterweser weiter regelmäßig Kurse zur „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten an“.

Text und Foto: Martina Albert