Projekte für Flüchtlinge

Die Integration von Flüchtlingen ist für das Handwerk Herausforderung und Chance zugleich. Wir verfügen über viele Erfahrungen bei der Qualifikation junger Zugewanderter, unter anderem aufgrund der Projekte „Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)“, „Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H)“ und „Berufliche Grundqualifizierung für Zugewanderte“.

Die Initiative „Wege in die Ausbildung für Flüchtlinge“ unterstützt junge Menschen, die nicht mehr vollzeitschulpflichtig sind, auf einem Weg in die handwerkliche Ausbildung.

Viele geflüchtete junge Menschen haben das Ziel, in Deutschland schnell beruflich Fuß zu fassen. Doch die vielen verschiedenen Berufe und deren Anforderungen sowie die hierzulande üblichen Bewerbungsverfahren sind ihnen häufig nicht vertraut. Oft fehlen auch generelle Kenntnisse über die hiesige Arbeitswelt mit Steuern und Sozialversicherung sowie über das duale Ausbildungssystem mit Betrieben, Berufsschulen und überbetrieblichen Lehrgängen.

Unterstützung bei der Berufsfindung und beim Zurechtfinden in der neuen Arbeitswelt bietet ihnen die Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF).

Im Rahmen des Programms, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, bekommen junge Geflüchtete rund ein halbes Jahr lang vertiefte Einblicke in bis zu drei Ausbildungsberufe und damit in die deutsche Arbeitswelt. Ziel ist es, sie in die Lage zu versetzen, eine realistische Vorstellung von Berufen und der jeweiligen Ausbildung sowie von ihren persönlichen Kenntnissen und Fertigkeiten zu entwickeln, um eine fundierte Berufsentscheidung treffen zu können.

Neben der Tätigkeit in unseren Ausbildungswerkstätten bekommen die jungen Geflüchteten im Rahmen von Unternehmens-Praktika Einblicke in ihre Wunschberufe, lernen betriebliche Abläufe kennen und können sich damit für eine Ausbildung oder eine Einstiegsqualifizierung empfehlen. Außerdem bekommen sie bei uns Unterricht in Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften sowie die Chance, sich wichtige Lern- und Arbeitstechniken anzueignen.

Der nächste Durchgang beginnt am 26.10.2020. Interessenten können sich telefonisch an Bärbel Brösche wenden, Tel. 0471 185-410, E-Mail: broesche@incotrain-bhv.de

Weitere Infos in unserer Kurzbroschüre sowie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H)

Im Rahmen der vier- bis sechsmonatigen Maßnahme lernten junge Flüchtlinge bis 25 Jahre verschiedene Handwerke kennen um einen Ausbildungsplatz für sich zu finden.

Ziel war es, junge Menschen Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem zu geben. Dabei wurden das deutsche duale Ausbildungsmodell und die Bandbreite der Handwerksberufe vorgestellt.

In der Einstiegsphase wurden die Stärken, Vorkenntnisse und Wünsche der Teilnehmer erfasst. Für jeweils eine Woche lernten sie die Materialien und Arbeitsbereiche Holz, Metall und Farbe kennen. In ein oder zwei Vertiefungsphasen besuchten sie für vier Wochen eine der Fachwerkstätten im Haus. In zwei Betriebsphasen lernten die Teilnehmer dann ihr Handwerk und die deutsche Arbeitswelt kennen. Dazu erhielten Sie Hilfe bei Behördengängen, Integration in die deutsche Umwelt, Bewerbungstrainings und begleitenden Sprachunterricht.

Diese Maßnahme wurde vom Jobcenter und der Agentur für Arbeit unterstützt und gefördert.

Berufliche Grundqualifizierung für Zugewanderte

In der sechsmonatigen Maßnahme sollen die Teilnehmenden eine erste Orientierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt gewinnen. In Kooperation mit der DEKRA Akademie und der bfw – Unternehmen für Bildung wird eine Grundorientierung über die Berufsbildung und den Arbeitsmarkt in Deutschland geboten. Angesprochen sind zugewanderte Kunden des Jobcenters mit Interesse an Handwerksberufen und ggf. entsprechender Berufserfahrung.

Bei der InCoTrain sollen in 24 bis 28 Wochen im Modul Bauhandwerk die Gewerke Maurer, Zimmerer und Tischler ausgeübt werden, um Teilnehmende mit entsprechender Erfahrung auf die deutsche Arbeitswelt vorzubereiten. Dabei geht es einerseits darum, die Vorerfahrung der Teilnehmenden zu erfassen und den Kenntnisstand mit dem deutschen Ausbildungswesen abzugleichen. Andererseits sollen Defizite in Bezug auf theoretische Kenntnisse, Qualifikationen, Arbeitsrecht und Arbeitspraxis festgestellt und gezielt angegangen werden. Nach Möglichkeit steht am Ende der Maßnahme die Vermittlung in eine Ausbildung, ein Praktikum oder in Arbeit.

Einen hohen Stellenwert nimmt in dieser Maßnahme der Sprachunterricht ein, der gezielt das Arbeitsumfeld der Teilnehmenden berücksichtigt. 

Diese Maßnahme wird vom Jobcenter und der Agentur für Arbeit unterstützt und gefördert.

Infos zu einem bereits durchgeführten Projekt finden Sie hier>>>

Gefördert durch:

Coronavirus - Informationen für Betriebe und Besucher des Hauses des Handwerks

Wegen der Corona-Pandemie gelten im Haus des Handwerks und in seinen Einrichtungen (Kreishandwerkerschaft, BTZ, InCoTrain GmbH, Akademie des Handwerks) für Besucher und Lehrgangsteilnehmer besondere Regeln. Diese und weitere Hinweise finden Sie auf dieser Seite.

Besuchsregeln:

Wir bitten darum, von nicht zwingend notwendigen Besuchen abzusehen. Für  Personen, die mit den Corona-Virus infiziert sind oder in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person hatten, herrscht ein Betretungsverbot.

Betriebe können sich gerne telefonisch an die Innungsgeschäftsstelle wenden, Tel. 0471/185-246. Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf diesem Portal in der Rubrik Wir über uns. Besucher melden sich bitte an der Information/Vermittlung unseres Hauses.

Sollte ein persönlicher Besuch dringend erforderlich sein, bitten wir um die Einhaltung der derzeitigen Hygienemaßnahmen, insb. der AHA-Regeln:

  • Einhalten von mind. 1,5 Metern Sicherheits-Abstand
  • gründliche Hände-Hygiene
  • Tragen von Mund-Nasen-Masken im gesamten Haus inkl. der Werkstätten und Unterrichtsräume.

 

Gesellenprüfungen:

Nach dem derzeitigen Stand sollen die Gesellenprüfungen im Winter 2020/21 wie geplant stattfinden. Details erhalten Prüfungskandidaten mit der schriftlichen Prüfungs-Einladung. Sollten sich aufgrund der Corona-Pandemie Änderungen ergeben, informieren wir alle Beteiligten schriftlich sowie auf dieser Internetseite.

 

Gesetzliche Vorschriften zu Corona:

in Bremerhaven

in Niedersachsen

 

Hilfsprogramme für betroffene Unternehmen:

Das Bundesland Bremen sowie der Bund haben Hilfsprogramme für Betriebe aufgelegt, die durch die Auswirkungen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Weiterführende Infos finden Sie unter folgendem Link: Corona Info-Ticker für Unternehmen

Unternehmen aus Bremerhaven finden Infos auch auf der Internetseite der Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS

Unternehmen aus Niedersachsen können ggf. die Förderprogramme des Bundeslands Niedersachsen und der NBank in Anspruch nehmen.

 

Infos zum Thema Kurzarbeit:

Zum Thema Kurzarbeitergeld finden Sie Informationen bei der Agentur für Arbeit:

Die Hotline der Agentur für Arbeit für Arbeitgeber (Montag – Freitag von 08.00 – 18.00 Uhr) lautet: 0800 45555 20.

 

Corona-Schutz auf dem Bau:

Hilfestellung der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft zur Einrichtung von Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit Corona.

 

Linksammlung mit weiterführenden Informationen:

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