Was ist Bildungszeit?

Bildungszeit ist eine Form der Freistellung, die für politische, berufliche und allgemeine Weiterbildung genutzt wird – vorher als Bildungsurlaub bekannt.

Nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Bundesland Bremen arbeiten, in einem Zeitraum von zwei Jahren grundsätzlich Anspruch auf zehn Tage Bildungszeit. Diese Zeit steht für die Teilnahme an einer Bildungszeitveranstaltung zur Verfügung. Eine Bildungszeitveranstaltung ist eine Weiterbildungsveranstaltung, die nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz anerkannt ist. Hier gibt es verschiedene Veranstaltungen, die z.B. für einzelne Tage, eine Woche oder auch für 2 Wochen angeboten werden. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, das Arbeitsentgelt für die Dauer der Bildungszeitveranstaltung fortzuzahlen. Die Teilnahmegebühren und mögliche Zusatzkosten (für Unterkunft und Anfahrt) sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen.

Einen Anspruch auf Bildungszeit haben aus Auszubildende und Personen in arbeitnehmerähnlicher Stellung sowie Personen, die in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen oder für diese Einrichtungen in Heimarbeit tätig sind.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Bildungszeit ist, dass die Weiterbildungsveranstaltung in Bremen als Bildungszeitveranstaltung anerkannt ist.

Wer kann an Bildungszeit teilnehmen?

An einer Bildungszeitveranstaltung kann jede Person teilnehmen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz im Bundesland Bremen haben, können jedoch für die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung eine Freistellung nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz beanspruchen.

Der Freistellungsanspruch wird erstmalig nach sechsmonatigem Bestehen des Beschäftigungsverhältnisses erworben.

Den gleichen Anspruch haben auch Auszubildende, Mini-Jobber und Personen in arbeitnehmerähnlicher Stellung sowie Personen, die in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen oder für diese Einrichtungen in Heimarbeit tätig sind.

Für Beschäftigte, deren Arbeitsplatz sich in einem anderen Bundesland befindet, gilt das entsprechende Landesgesetz.

Das Bremische Weiterbildungsgesetz gilt nicht für Beamtinnen und Beamte und Richterinnen und Richter. Diese haben einen entsprechenden Anspruch nach der Bremischen Urlaubsverordnung (BremUrlVO).

Wer junge Leute ausbilden will, muss neben den fachlichen Kenntnissen unter anderem auch die pädagogische Kompetenz dazu nachweisen. Das Zeugnis der bestandenen Ausbilder-Eignungsprüfung ist die Voraussetzung dafür, ausbilden zu dürfen. Der Lehrgang bei der Akademie des Handwerks an der Unterweser e.V. ermöglicht angehenden Ausbildern eine optimale Prüfungsvorbereitung, wahlweise in Abendunterricht neben dem Berufsalltag (Teilzeit) oder in einem zweiwöchigen Kompaktkurs (Vollzeit).

Beschreibung:

Die Vorbereitung auf die Ausbildereignungs­prüfung befähigt Sie, Auszubildende im Betrieb anzuleiten und in der Ausbildung zu begleiten. Neben der Berechtigung der Ausbilder nach AEVO muss auch der Betrieb zur Ausbildung berechtigt sein. Das Zertifikat berechtigt auch zur Ausbildung in Nicht-Handwerksbetrieben.

Inhalte:

– Allgemeine Grundlagen der Ausbildung z.B. rechtliche Rahmenbedingungen

– Planung der Ausbildung z.B. Erstellen von Ausbildungsplänen, Beurteilung von Auszubildenden

– Mitwirkung bei der Einstellung von Auszubildenden

– Ausbildung am Arbeitsplatz z.B. Arbeitsplätze aufbereiten, Unterweisung

– Förderung des Lernprozesses z.B. Lern- und Arbeitstechniken, Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten, Berücksichtigung kultureller Unterschiede

– Ausbildung in der Gruppe z.B. Einsatz von Medien

– Abschluss der Ausbildung z.B. Prüfungsvorbereitung, Zeugnisse ausstellen

Zielgruppe:

Mitarbeiter und Selbstständige, die Auszubil­dende anleiten und begleiten möchten. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht erfor­derlich.

Anmerkungen:

Der Lehrgang schließt mit der Prüfung vor der Handwerkskammer Bremen ab. Sie wird als Teil IV der Meisterprüfung anerkannt. Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer das Zeugnis der Ausbilder Eignungsverordnung (AEVO).

Die praktische Prüfung besteht aus einer ausge­wählten Unterweisung eines/r Auszubildenden. Dafür benötigen Sie den Ausbildungsrahmenplan des jeweiligen Berufes (erhältlich z.B. im Internet)

Termin:

  • 30.03. – 09.04.2020 (Veranstaltungs-Nr. A 3.2003)

montags – samstags, 08:00 – 16:15 Uhr

Anmeldung und Sekretariat:

Jessica Fischer-Perl

Tel.: 0471/185-249

E-Mail: info@akademie-bremerhaven.de

Das Arbeitsleben ist durchzogen von vielfältigen Ansprüchen, Eindrücken,  Hemmnissen und Herausforderungen. Nicht jede/r trägt diese Prüfungen der Arbeitswelt mit Leichtigkeit, sondern stößt auch hin und wieder an seine (Belastungs-)Grenzen. Die Wirkungen hieraus können von körperlichen und seelischen Leiden über Krankschreibungen bis hin zum Burnout oder auch der Kündigung reichen.

Das Seminar möchte Möglichkeiten aufzeigen, wie der Umgang mit schwierigen Situationen gemeistert werden kann und zeigt auf, welche Rechte und Pflichten es zu beachten gilt. Angesprochen werden:

  • Versagensängste
  • Blackout
  • Selbstwert
  • Entspannung
  • Unser Erfolgsbuch selber schreiben
  • Arbeitsknigge (Rechte und Pflichten im Arbeitsleben)

Termin:

23. – 27. März 2020

Veranstaltungs-Nr.: A 6.2001

Anmeldung und Sekretariat:

Jessica Fischer-Perl

Tel. 0471 185-249

info@akademie-bremerhaven.de

Flurförderfahrzeuge („Gabelstapler“) dürfen nur von Personen gesteuert werden, die dafür geeignet und ausgebildet sind und ihre Befähigung nachgewiesen haben. Die Ausbildung für den „Staplerschein“ beinhaltet u.a. das Erlernen der nötigen  Sicherheitsbestimmungen, Kenntnisse der Gerätetechnik sowie praktische Übungen und schließt mit einer schriftlichen sowie einer praktischen Prüfung ab.

Termin:

zurzeit kein aktueller Termin

Anmeldung und Sekretariat:

Jessica Fischer-Perl

Tel. 0471 185-249

info@akademie-bremerhaven.de

Wieviel Privatleben passt ins Arbeitsleben? Die arbeitszeitpolitischen Konflikte nehmen zu. Längere und betrieblich flexibilisierte Arbeitszeiten und vermehrte Wochenend- und Nachtarbeit sind weder familienfreundlich noch gesundheitsförderlich und altersgerecht. Sie erhöhen die Belastungen aus der Arbeit. Ist Umdenken angesagt? Gilt es, bei der Arbeitszeitgestaltung stärker die Wünsche der Beschäftigten zu berücksichtigen? Unabhängig davon, ob sie Familienaufgaben übernehmen, sich weiterqualifizieren, früher aus dem Erwerbsleben aussteigen oder eine Zeit lang pausieren wollen?

Es geht um die Frage: „Wem gehört die Zeit?“

Themen im Seminar

  • Welche unterschiedlichen Arbeitszeitwünsche haben Beschäftigte?
  • Wie sieht die Realität an den Arbeitsplätzen und im Privatleben aus?
  • Zeitautonomie – möglich oder notwendig?
  • Vereinbarkeit von Arbeit und Leben
  • Welche Lösungen oder Denkmuster bietet die Politik?

 

Termine:

Termine folgen in Kürze

Anmeldung und Sekretariat:

Jessica Fischer-Perl

Tel. 0471 185-249

info@akademie-bremerhaven.de